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SLOE NOON

Sloe Noon entstand Anfang 2020 in einer Studentenwohnung in Brighton (UK) als Soloprojekt der Sängerin und Gitarristin Anna Olive. Die spätere Zusammenarbeit mit Freund Dennis Mielke gab den Songs durch eine geteilte Liebe für Feedback und Dreampop den nötigen Schliff.

Nun in Dortmund ansässig, machten sie letztes Jahr ihr musikalisches Debüt mit der gelassenen, aber höchst emotionalen selbst veröffentlichten EP Embassy Court (Benannt nach dem 1930er Hochhaus an der britischen Südküste, in dem die Songs entstanden). Eine Platte, die einen mitreißt und dessen 7 Songs den desillusionierten, aber dennoch träumerischen Weltblick einer jungen Band einkapselt, die eindeutig für Größeres bestimmt ist. Dazu demonstriert sie auch Olive’s zarten Gesang, der hin und wieder Anklang an Harriet Wheeler, Ellie Rowsell, Alison Shaw und Dolores O’Riordan findet. Ihre Stimme beruhigt und umhüllt die Zuhörerschaft, ohne dabei ihre messerscharfe Lyrik abzustumpfen. – “My heart’s a stinging nettle, You’re the moth to my flame,” singt sie sanft in Oscar Was Right.

Sloe Noon’s Musik wächst, irgendwo zwischen Traum und Realität, aus einer unerschrockenen Ehrlichkeit heraus, die sowohl in das Schlafzimmer einlädt, wo sie kreiert wurde, als auch einen Ort von vollkommener Ungewissheit. Poetisch-wörtliche Texte und ätherische Harmonien gepaart mit verzerrten Klangteppichen, verspielten Basslines und direkten Drums verschmelzen zu einem einzigartigen Klang aus Alternative Rock, Dreampop und Shoegaze Elementen. Die Einflüsse der englischen Musikszene (Bands wie The Sundays, Wolf Alice und Our Girl), die Anna einst nach Brighton lockten, sind unmittelbar in die Entstehung der Songs eingeflossen. Im Juni 2022 gab es endlich das Live-Debüt mit voller Bandbesetzung im FZW in Dortmund zu sehen.


Frisch unter Vertrag mit Tastemaker-Label Dalliance Recordings (UK) und nominiert für den Pop-NRW Newcomer Preis 2022, startet Sloe Noon den Countdown ihrer zweiten EP, die Ende des Jahres erscheinen soll. Die erste Single Teeth of Time ist ab sofort auf allen Streaming-Plattformen zu finden, u.a. in der Indie Brandneu, sowie Melomania Editorial Playlist von Spotify.